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Vollständige Liste der Ansprechpartner der DLRG Landesverband Baden e.V. findest du hier .
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Was viele tragische Schlagzeilen schon ankündigten, ist nun statistische Gewissheit: Im Juni sind in Deutschland mindestens 99 Menschen ertrunken. So viele tödliche Unglücke in diesem Monat registrierte die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) seit 2003 nicht mehr. Baden-Württemberg ist in dieser traurigen Statistik keine Ausnahme. 13 Menschen starben hier im heißesten Juni seit Beginn der Wetteraufzeichnungen den Tod durch Ertrinken. Im Vorjahr waren es im gleichen Zeitraum sieben Menschen.
Die DLRG im Land sieht sich seit mehreren Wochen einem stark erhöhten Einsatzaufkommen ausgesetzt und die Auswertung der tödlichen Unfälle im Juni in den Gewässern zeigt weiterhin bekannte Muster: Viele Menschen unterschätzen Gefahren, vor allem Strömungen und den Temperaturunterschied beim übereifrigen Gang oder Sprung ins Wasser. Hinzu kommen fehlendes Schwimmvermögen, Selbstüberschätzung, Sprünge in zu flache und trübe Gewässer sowie medizinische Notfälle.
Anlass genug für den DLRG-Landesverband Baden und seine Untergliederungen, mit umfangreicher Pressearbeit zu Vorsicht und Aufmerksamkeit in den kommenden Sommerwochen zu mahnen. Ob in Zeitung, Radio oder Fernsehen – die Wasserretterinnen und Wasserretter werden nicht müde, an die Gefahren am Wasser zu erinnern.
Landesverbandspräsident Felix Strobel machte im Interview mit BadenTV den Auftakt und hob zentrale Verhaltensregeln für den Besuch am Badesee hervor. Die meisten tödlichen Unglücke ereigneten sich im Juni in Seen, gefolgt von Flüssen. Ein Phänomen, das Ludwig Schulz, Leiter der Geschäftsstelle des DLRG-Landesverbandes Baden, dem SWR erklärte.
In Heidelberg stattete die dpa der DLRG einen Besuch ab und wurde direkt Zeuge menschlicher Unvernunft. Präsident Felix Strobel unterstrich bei dieser Gelegenheit in einem Videointerview, erschienen unter anderem im Tagesspiegel sowie bei ntv die Bedeutung der Bäder für die Schwimmausbildung. Einen Einblick in den Einsatzalltag der DLRG am Hochrhein ermöglichte die DLRG-Ortsgruppe Rheinfelden dem SWR und warnte nachdrücklich vor den Gefahren des Schwimmens in Flüssen. Im Gespräch mit den BNN erläuterte der DLRG-Bezirk Karlsruhe die Rahmenbedingungen der ehrenamtlich tätigen DLRG-Wasserretter rund um Finanzierung, Freistellung, Ausstattung und Nachwuchsarbeit.
Und noch weitere reichweitenstarke Berichterstattung steht in den Startlöchern. Ein Kamerateam von RTL begleitete zwei Tage lang den Wachdienst der DLRG-Ortsgruppe Südhardt am Epplesee und widmete sich den Gefahren von Alkoholkonsum im Zusammenhang mit dem sommerlichen Badeseebesuch. Die Ausstrahlung erfolgt am 21. Juli.
Nachtrag (22. Juli 2026): Die RTL-Reportage "Wenn der Sprung ins Wasser zur tödlichen Gefahr wird" kann HIER in der Mediathek angesehen werden.
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